Arbeitskreis trauernde Eltern und Geschwister

in Baden-Württemberg

Rückblick



Am 27. Mai in Stuttgart, Stadtteilhaus Mitte, Vortragsperformance mit Chris Paul

Macht Schuld etwa Sinn?

Trauerbegleiterin Chris Paul trifft Clownin Aphrodite trifft zu einer Vortragsperformance

Eine Clownin und eine Trauerbegleiterin haben sich zusammengetan, um einen besonderen Abend zu inszenieren. Schuldvorwürfe sind ihr Thema, Rachsucht und Bußfertigkeit. Wenn die zarte Clownin Aphrodite unter einem riesigen Karton fast verschwindet, sehen wir die Last dieser Vorwürfe. Was hilft ihr? Dass andere versuchen, ihr das schlechte Gewissen auszureden? Die bekannte Trauerbegleiterin Chris Paul schlägt etwas anderes vor. Mit einem Absperrband markiert sie die Fähigkeit, der anderen ihre Gedanke und Urteile zu lassen. Voller Mitgefühl erkennt sie Aphrodites Sehnsucht und Ratlosigkeit angesichts von Krankheit und Tod eines vertrauten Menschen. Darauf konzentriert sie sich zunächst und erst später auf den Inhalt der Beschuldigungen. Es stellt sich heraus, dass Vorwürfe nicht nur schwer und belastend sind, sondern manchmal auch Erleichterung bringen, weil sie Antwort auf leidvolles Alleinsein und unerträgliche Ohnmacht sein können. Mit intensiven Spielszenen und eindrucksvollen Erläuterungen ist eine Vortragsperformance entstanden, in der sich die Zuschauer wiedererkennen und selbst besser verstehen lernen.

„Es ist etwas ganz Besonderes, komplexe Zusammenhänge aus dem Beratungsalltag in diese emotionalen Bilder zu bringen“ sagt Chris Paul. Die Zusammenarbeit mit Clownin Aphrodite erlebt sie als sehr bereichernd. Für Aphrodite, die auch in ihren Solostücken Themen wie Trauer und Demenz bearbeitet, ist das gemeinsame Projekt eine besondere Herausforderung. „Das Thema Schuld ist für viele Menschen ein sehr belastendes Thema. Wir haben eine Weile gebraucht, dafür Szenen zu finden, in denen die clowneske Leichtigkeit nicht zu kurz kommt.“

Chris Paul ist Trauerbegleiterin, Trainerin und Fachautorin zum Thema Trauer. Ihr erfolgreiches Buch „Schuld Macht Sinn“ ist die Grundlage der Vortragsperformance.

Clownin Aphrodite ist Geroclownin in Altenheimen und leitet Workshops zu Humor und Gelassenheit, wenn sie nicht ihre Solostücke spielt.





Mitgliederversammlung 2017

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen des Vorstandes
Beiprogramm: Vortrag von Frau Dr. Franziska Offermann
zum Thema: „Trauer am Arbeitsplatz“

Am 11. März 2017 um 10.00 Uhr fand in Kirchheim/Teck die Mitgliederversammlung von ATEG statt.
  
Nach der Eröffnung und Begrüßung durch die 1. Vorsitzende Rita Kullen wurden die Themen der Tagesordnung Punkt für Punkt bearbeitet.

Die Teilnehmer der Mitgliederversammlung wurden gefragt, ob sie mit der Veröffentlichung von Fotos auf der Website einverstanden sind.

Es folgten die Berichte der Geschäftsstelle und des Vorstandes.

Annette Meier-Braun gab einen Einblick in die Tätigkeiten der Geschäftsstelle in Donzdorf.
Rita Kullen  als 1. Vorsitzende berichtete über „Mourning in Motion“, einer Veranstaltung, die der Bundesverband Verwaiste Eltern und Geschwister in Deutschland e.V. in Frankfurt ausrichtete.
Sylke Gamisch als bisherige 2. Vorsitzende gab einen Bericht zum Studientag 2016 in Stuttgart ab.
Birgit Helber in ihrer Funktion als Beisitzerin erklärte den Ablauf der Spendenaktion im November 2016, für die sie zuständig war.
Wilfried Müller, bisheriger Beisitzer, stellte die Weiterbildung „Trauerarbeit- eine Herausforderung“ vor, die 2016 in Herrenberg stattfand.
Karin Mayer, bisherige Schriftführerin, gab eine kurze Zusammenfassung der Vorstandssitzungen seit der letzten Mitgliederversammlung.
Barbara Roll legte den Kassenbericht für 2016 vor.

Die Kassenprüfung wurde durch Joachim Werner vorgenommen.
Die Richtigkeit des Kassenberichtes wurde festgestellt und die Entlastung des gesamten Vorstandes vorgeschlagen. Die Entlastung wurde einstimmig vorgenommen.

Rita Kullen dankte dem bisherigen Vorstand und bedankte sich bei Wilfried Müller, der nach vielen Jahren Vorstandsarbeit nun aufhört, für seinen Einsatz bei ATEG mit einem Gutschein.

Auch bei den anderen, die sich aus der Vorstandsarbeit verabschiedeten, bedankte sich Rita Kullen mit einem kleinen Geschenk.

Nun standen die Neuwahlen des Vorstandes an.
In geheimen Wahlen wurden gewählt:
1. Vorsitzende: Rita Kullen
2. Vorsitzende : Maria Ernst
Kassierer: Hans- Achim Kullen
Schriftführerin: Karin Mayer
Beisitzerin: Susanne Wegmann
Kassenprüferin: Barbara Roll.

Um 13.00 Uhr eröffnete Rita Kullen mit der Begrüßung von Frau Dr. Franziska Offermann das Beiprogramm zur Mitgliederversammlung.

Frau Dr. Offermann gab uns einen wirklich spannenden Einblick zum Thema „Trauer am Arbeitsplatz“, den sie mit praktischen Beispielen und Mitmachaktionen unterlegte.

- Wie kommt man untereinander ins Gespräch
- Wie viel Mitgefühl am Arbeitsplatz darf sein
- Welche Möglichkeiten gibt es, was hat sich in den letzten Jahren geändert
 
Dies sind nur einige der Punkte, die erörtert wurden.
Alle Teilnehmer waren sich einig: „ Ein gelungener Vortrag“.

Um 14.50 Uhr beendete Rita Kullen die Veranstaltung und wünschte allen Teilnehmern eine gute Heimfahrt.

Beitrag von Karin Mayer


Die  Mitgliederversammlung 2016 fand am 9. Mai in Aalen statt.

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt waren die anstehenden Neuwahlen.

Da die bisherige 1. Vorsitzende Hanne Shah, die Schriftführerin Gabriele Lange, der Kassierer Joachim Werner und die Beisitzerin Uta Gütschow nicht mehr kandidierten, musste praktisch ein fast komplett neuer Vorstand gewählt werden.

Zur neuen 1. Vorsitzenden wurde Rita Kullen gewählt, 2. Vorsitzende wurde Sylke Gamisch. Als neue Kassiererin wurde Barbara Roll gewählt. Schriftführerin ist jetzt Karin Mayer. Die drei Beisitzer sind Wilfried Müller, Ingrid Attinger und Birgit Helber.

Wir wünschen den „Neuen“ eine konstruktive und harmonische Zusammenarbeit!
Bilder und Infos auf der Team-Seite.

Besonders bei Hanne Shah möchten wir uns ganz herzlich bedanken für ihr großes Engagement! Es ist nicht selbstverständlich für ein Ehrenamt mit soviel Energie und Präsenz zur Verfügung zu stehen. Ebenfalls möchten wir Joachim Werner sehr herzlich für seinen Einsatz seit Gründung von ATEG danken! Er hat ATEG immer unterstützt und war jederzeit verfügbar. Uta Gütschow möchten wir für ihre konsequente und kompetente Arbeit an unserer Website, beim Entwurf von Werbematerial und  beim Newsletter-Versand danken. Es ist schön, dass sie uns als Webmasterin noch weiter zur Verfügung steht. Ein Dankeschön auch an Gabriele Lange für das Schreiben der Protokolle.

Rita Kullen und Annette Meier-Braun


Gabi Lange


Joachim Werner


Wir wünschen den Verabschiedeten alles Gute, vielleicht neue Aufgaben oder einfach nur eine gute Zeit!

Annette Meier-Braun


Download der Vortrags-Folien im Pdf-Format



Am Samstag, den 18.10.14 fand im Haus der katholischen Kirche in Stuttgart
das ATEG Fortbildungsangebot in Form des Vortrages in Kooperation mit dem katholischen Bildungswerk Stuttgart statt.

Der Körper trauert - die Seele schweigt
Psychosomatische Beschwerden im Kontext familiärer Verlusterfahrung

80 TeilnehmerInnen aus der ehren- und hauptamtlichen Trauerarbeit, Betroffene und Interessierte hatten sich eingefunden.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die 1. Vorsitzende Frau Hanne Shah von ATEG-BW e.V. begann Herr Dr. Hendrischke mit seinem Vortrag.
Zunächst führte er anhand einiger Beispiele in die Thematik ein. Im Folgenden verdeutlichte er sehr anschaulich und nachvollziehbar mit viel Kompetenz und Empathie die Zusammenhänge zwischen einer erlittenen Verlusterfahrung und einer sich daraus – auch Jahre später – entwickelnden psychosomatischen Symptomatik im Kontext des Familiensystems. Er beschrieb die möglichen therapeutischen Behandlungsmethoden.

Anschließend erläuterte Frau Ernst das Behandlungskonzept der Klinik für Psychosomatik in Aalen und beschrieb ihre praktische Arbeit als Trauertherapeutin mit den Patienten.
Anschließend folgte die Gelegenheit Fragen zu stellen.
Nach einer kurzen Dankes-und Verabschiedungsrunde war die Veranstaltung beendet und einige Teilnehmer nutzten die Möglichkeit zum Austausch mit den Vorstandsmitgliedern des Vereins.
Andere nutzten das wunderbare sonnige Wetter, um in Stuttgart zu bummeln.

Wir danken sehr herzlich den Referenten, Herrn Dr. Hendrischke und Frau Ernst für ihren interessanten Vortrag.
Beim Bildungswerk Stuttgart, vor allem bei Herrn Weeger möchten wir uns sehr für das Bereitstellen der Räumlichkeiten und der guten Kooperation bedanken.
Dem ATEG-Team ein Danke für die Vorbereitung und Mithilfe.
Und natürlich bedanken wir uns bei den zahlreichen TeilnehmerInnen für Ihr Kommen und Interesse! Obwohl das durch den Bahnstreik sicher etwas erschwert war.

Wir freuen uns über die rege Beteiligung an unserer Veranstaltung und freuen uns auf eine spannende Veranstaltung im Jahr 2015!

Annette Meier-Braun

Geschäftsstelle ATEG-BW e.V.







Referenten-Info

Dr.med. Askan Hendrischke
Arzt für Psychosomatik und Allgemeinmedizin
Chefarzt der Klinik für Psychosomatik
Lehrender systemischer Therapeut DGSF
Ostalb-Klinikum Aalen
73430 Aalen


Korreferentin:

Maria Ernst
HP Psychotherapie
Trauerbegleiterin, Traumatherapeutin
Systemische Therapeutin i.A.
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